PRAXISWISSEN
Praxiswissen für die Momente, in denen Vertrag und Wirklichkeit aufeinandertreffen.
Verträge zeigen ihren Charakter meist erst im Konflikt. Was auf dem Papier ausgewogen wirkt, verschiebt sich unter Druck oft deutlich zulasten der Partei, die Risiken übersehen oder falsch eingeschätzt hat.
Die Beiträge auf dieser Seite entstehen aus der täglichen Arbeit in Vertragsgestaltung und Prozessführung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Maschinen- und Anlagenbau. Gerade dort werden rechtliche Risiken besonders sichtbar: in komplexen Projektketten, grenzüberschreitenden Vertragsbeziehungen und Auseinandersetzungen mit erheblicher wirtschaftlicher Tragweite. Die Artikel greifen die Fragen auf, die in Mandaten immer wieder entstehen: Wo liegen die rechtlichen Sollbruchstellen eines Vertrags, wann werden sie im Projektverlauf gefährlich und was lässt sich tun, bevor aus Spannung Streit wird. Jeder Beitrag verbindet rechtliche Substanz mit der Perspektive eines Anwalts, der Verträge nicht nur gestaltet oder prüft, sondern die Konflikte führt, die aus ihnen entstehen.
Eine individuelle Rechtsberatung ersetzen diese Beiträge nicht. Sie zeigen aber, worauf es in der Praxis ankommt und an welcher Stelle Verträge, Projekte und Konflikte genauer geprüft werden sollten.
AKTUELLE BEITRÄGE

Bericht des „Handelsblatt“ vom 15./16./17. März 2019 bekräftigt Fragwürdigkeit des Vorgehens des Verbands sozialer Wettbewerb (VSW) gegen Influencer
Bericht des „Handelsblatt“ vom 15./16./17. März 2019 bekräftigt Fragwürdigkeit des Vorgehens des Verbands sozialer Wettbewerb (VSW) gegen Influencer.

Beförderungsbedingungen Brief: Zur Haftung der Post bei Verlust eines Einschreibens
Welche Haftungsfragen stellen sich, wenn eine eingeschriebene Briefsendung verloren geht? Im Mittelpunkt stehen Versandbedingungen und mögliche Ersatzansprüche gegenüber der Deutschen Post.

Ratgeber: Richter befangen? Der Befangenheitsantrag nach § 42 ZPO
Wann ist ein Richter befangen, und wie kann eine Partei reagieren? Der Beitrag erläutert die gesetzlichen Ausschlussgründe, die Besorgnis der Befangenheit und das Verfahren des Befangenheitsantrags nach §§ 41 ff. ZPO.
BGH AKTUELL
Informieren Sie sich hier über aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs
- Urteil des Landgerichts Hamburg wegen eines im Jahr 1983 begangenen Mordes an einem Prostituierten rechtskräftig
- Urteil des Landgerichts Braunschweig wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern u.a. rechtskräftig
- Revisionshauptverhandlung am 11. Januar 2027, 11:00 Uhr, im Verfahren 6 StR 173/25 (Freispruch vom Vorwurf der besonders schweren Vergewaltigung u.a.) im Großen Sitzungssaal des Bundesverwaltungsgerichts
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