PRAXISWISSEN
Praxiswissen für die Momente, in denen Vertrag und Wirklichkeit aufeinandertreffen.
Verträge zeigen ihren Charakter meist erst im Konflikt. Was auf dem Papier ausgewogen wirkt, verschiebt sich unter Druck oft deutlich zulasten der Partei, die Risiken übersehen oder falsch eingeschätzt hat.
Die Beiträge auf dieser Seite entstehen aus der täglichen Arbeit in Vertragsgestaltung und Prozessführung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Maschinen- und Anlagenbau. Gerade dort werden rechtliche Risiken besonders sichtbar: in komplexen Projektketten, grenzüberschreitenden Vertragsbeziehungen und Auseinandersetzungen mit erheblicher wirtschaftlicher Tragweite. Die Artikel greifen die Fragen auf, die in Mandaten immer wieder entstehen: Wo liegen die rechtlichen Sollbruchstellen eines Vertrags, wann werden sie im Projektverlauf gefährlich und was lässt sich tun, bevor aus Spannung Streit wird. Jeder Beitrag verbindet rechtliche Substanz mit der Perspektive eines Anwalts, der Verträge nicht nur gestaltet oder prüft, sondern die Konflikte führt, die aus ihnen entstehen.
Eine individuelle Rechtsberatung ersetzen diese Beiträge nicht. Sie zeigen aber, worauf es in der Praxis ankommt und an welcher Stelle Verträge, Projekte und Konflikte genauer geprüft werden sollten.
AKTUELLE BEITRÄGE

Performance-Garantien und Leistungstests — Was Sie als Anbieter tatsächlich schulden
Performance-Garantien sind im Anlagenbau häufig mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Der Beitrag zeigt, warum nicht allein der vereinbarte Leistungswert entscheidet, sondern vor allem Rahmenbedingungen, Testverfahren, Rechtsfolgen und die Absicherung in der Projektkette.

Werklohnprozess in Deutschland, Anlage in den Niederlanden: Die EU-Beweisaufnahmeverordnung in der Praxis
Wie erhebt ein deutsches Gericht technischen Beweis an einer Anlage in den Niederlanden? Der Beitrag zeigt anhand einer Werklohnklage, welche Wege die EU-Beweisaufnahmeverordnung eröffnet.

AGB-Kontrolle bei Anlagenbauverträgen
Auftraggeberseitige Vertragsbedingungen im Anlagenbau werden häufig hingenommen, obwohl sie rechtlich angreifbar sein können. Der Beitrag zeigt, wann vorformulierte Klauseln als AGB einzuordnen sind, wo die Inhaltskontrolle nach § 307 BGB ansetzt und welche Regelungen für Anbieter besonders riskant sind.
BGH AKTUELL
Informieren Sie sich hier über aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs
- Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Anbieters von Streamingdiensten zum Wirksamwerden einer Kündigung bei Verwendung von Gutscheinkarten ist unwirksam
- Urteil des Landgerichts Saarbrücken im „Glasfaser-Mordprozess“ rechtskräftig
- Urteil im „Sympatex-Verfahren“ wegen versuchten Betruges zu Lasten von Anleihegläubigern rechtskräftig
KONTAKT
+49 (40) 57199 74 80
+49 (170) 1203 74 0
Bleichenbrücke 11 D-20354 Hamburg
kontakt@legal-plus.eu
This post is also available in: EN