BEYOND ADVICE | PROFIL

Nicht nur beraten - Übernehmen

Rechtsanwalt | BEYOND ADVICE

Daniel Meier-Greve

Die Bundesrechtsanwaltsordnung beschreibt den Anwalt als berufenen, unabhängigen Berater und Vertreter in allen Rechtsangelegenheiten. Für mich ist das kein Zitat aus einem Gesetzestext, sondern Arbeitsauftrag.

Rechtsanwalt zu sein bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen. Persönlich und mit Blick auf den gesamten Fall. Ich führe Auseinandersetzungen, statt sie zu verwalten, und treffe Entscheidungen dort, wo andere Empfehlungen anheimstellen.

Beyond Advice heißt für mich: nicht nur beratend begleiten, sondern übernehmen. Ich bleibe der Ansprechpartner, der Ihre Sache vom ersten Gespräch bis zur Entscheidung führt und verantwortet.

Die Jahre in großen Wirtschaftskanzleien haben meine fachliche Tiefe geprägt.

Mein besonderer Fokus auf Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus und auf internationale Streitigkeiten ist aus dieser Arbeit gewachsen.

LEGAL+ habe ich gegründet, um diesen Anspruch mit einer anderen Arbeitsweise zu verbinden: fokussiert, direkt, mit klarer Verantwortung für jedes Mandat.

„Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren“

(Mouseover)
"Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt Und lässt andere kämpfen für seine Sache Der muss sich vorsehen: denn Wer den Kampf nicht geteilt hat Der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal den Kampf vermeidet Wer den Kampf vermeiden will: denn Es wird kämpfen für die Sache des Feinds Wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."
Berthold Brecht

PROFIL IN KÜRZE

Daniel Meier-Greve ist seit über zwei Jahrzehnten als Rechtsanwalt tätig, mit besonderem Fokus auf die Vertretung von Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie auf internationale Streitigkeiten. Geprägt wurde seine Arbeit durch viele Jahre in großen Wirtschaftskanzleien und verantwortlichen Positionen in der Prozessführung. Mit LEGAL+ führt er eine Kanzlei, die Prozessführung und Vertragsgestaltung bewusst zusammen denkt — als Interessenanwalt auf der Anbieterseite.

KANZLEI | BEYOND ADVICE

LEGAL+ | DIE ÜBERNEHMER-KANZLEI

LEGAL+ steht für ein klares Angebot: Übernahme.

Ich übernehme Fälle, nicht Akten. Verantwortung, nicht nur Begleitung.

Als Übernehmerkanzlei arbeitet LEGAL+ in wirtschaftlich komplexen Konstellationen.

Ich schreibe Verträge, für die ich einstehe, und führe Streitigkeiten mit dem Anspruch, sie wie eine eigene Sache zum Erfolg zu bringen. Ich ordne den Sachverhalt, benenne Chancen und Risiken offen und schlage einen Weg vor, den ich für gangbar halte. Mandanten bekommen keine Entscheidungsvarianten, sondern den Vorschlag eines klaren Wegs – mit den Konsequenzen, die dazu gehören.

Verträge und gerichtliche Auseinandersetzungen sind dabei zwei Seiten desselben Blattes. In der Vertragsgestaltung fließt die Erfahrung aus Streitigkeiten ein: Verträge sollen Ihre Ziele abbilden und im Konflikt standhalten. In der Prozessführung arbeite ich konsequent mit dieser Grundlage und stehe vor Gericht für Verträge ein, die ich selbst entworfen habe.

Übernehmen heißt für LEGAL+: Ich stehe für meine Arbeit ein. Ich erwarte umgekehrt, dass Mandanten offen informieren, Fehler nicht kaschieren und bereit sind, klare Empfehlungen auszuhalten – auch wenn sie unbequem sind. Nur auf dieser Basis kann ich Mandate so führen, dass sie vor Gericht und intern Bestand haben.

KANZLEI

HONORAR

Transparenz vor Mandatsannahme – das ist verbindlich.

Jede Vergütung wird individuell und im Vorfeld abgestimmt. Ohne Vereinbarung entstehen Ihnen keine Kosten.

Wenn Sie vor einer grundsätzlichen Entscheidung stehen – etwa ob ein Verfahren angestrengt, fortgeführt oder vermieden werden sollte –, biete ich auf Wunsch eine konzentrierte schriftliche Einschätzung als Entscheidungsgrundlage an. Umfang und Pauschalhonorar werden im Voraus nach Art und Schwierigkeit des Falls festgelegt.

ROI Return On Investment Capital Gain

Interview mit Rechtsanwalt Daniel Meier-Greve

Interview mit Rechtsanwalt Daniel Meier-Greve

 

Herr Meier-Greve, Sie bezeichnen sich als Interessenanwalt im Maschinen- und Anlagenbau. Was bedeutet das konkret?

Es bedeutet, dass ich ausschließlich die Anbieterseite vertrete — Hersteller, Zulieferer, Subunternehmer. Nicht den Auftraggeber, der die Leistung bestellt hat, sondern das Unternehmen, das sie erbringt. Das ist eine bewusste Entscheidung. Wer beide Seiten vertritt, kennt vielleicht das Recht, aber er kennt nicht die spezifische Risikolage derjenigen, die vorleisten, vorfinanzieren und am Ende um ihre Vergütung kämpfen müssen. Dieses Verständnis entsteht nur, wenn man sich dauerhaft auf eine Seite stellt.

Warum gerade der Maschinen- und Anlagenbau?

Weil ich in diesem Bereich die intensivste Erfahrung meiner anwaltlichen Laufbahn gesammelt habe. Ich habe über viele Jahre Unternehmen in komplexen Anlagenbauprojekten begleitet — Generalunternehmer und Subunternehmer gleichermaßen. Dabei habe ich erlebt, wie Projekte laufen, wie sie kippen und woran Verträge in der Praxis scheitern. Diese Erfahrung prägt meine gesamte Arbeit — in der Vertragsgestaltung genauso wie im Prozess.

 

Deutschland ist das Maschinenbauland Europas. Trotzdem scheint es kaum Anwälte zu geben, die sich auf die Anbieterseite spezialisieren. Wie erklären Sie das?

 

Die großen Bau- und Anlagenbaukanzleien arbeiten typischerweise auf Projektebene — für Auftraggeber, Betreiber oder auf beiden Seiten. Der mittelständische Zulieferer, der Komponenten in ein Großprojekt liefert, fällt durch dieses Raster. Er ist zu spezialisiert für den Generalisten und zu klein für die Großkanzlei. Aber seine Probleme sind nicht klein. Wenn ein Auftraggeber eine Mängelrüge instrumentalisiert, um eine sechsstellige Zahlung hinauszuzögern, steht für einen Mittelständler die Existenz auf dem Spiel. Genau dort setze ich an.

Sie verbinden Vertragsgestaltung mit Prozessführung. Warum ist das gerade im Anlagenbau wichtig?

Weil im Anlagenbau Verträge und Streitigkeiten untrennbar zusammenhängen. Die meisten Konflikte, die ich vor Gericht führe, hätten durch bessere Verträge vermieden oder zumindest entschärft werden können — klarere Leistungsbeschreibungen, saubere Nachtragsregelungen, belastbare Abnahmeklauseln. Umgekehrt schreibe ich Verträge heute anders, weil ich aus Prozessen weiß, welche Klauseln vor Gericht tragen und welche nicht. Diese beiden Perspektiven lassen sich nicht trennen, wenn man es ernst meint.

Viele Projekte im Maschinen- und Anlagenbau sind international. Welche Rolle spielt das in Ihrer Arbeit?

Eine erhebliche. Der Maschinen- und Anlagenbau ist eine der exportstärksten Branchen Deutschlands. Auftraggeber sitzen in Skandinavien, im Nahen Osten, in Südamerika. Wenn dort ein Projekt in Schwierigkeiten gerät, stellen sich sofort Fragen, die über das materielle Recht hinausgehen: Welches Gericht ist zuständig? Welches Recht gilt? Kann ein ausländisches Urteil in Deutschland vollstreckt werden? Das ist mein zweites Spezialgebiet — internationales Prozessrecht. Und es ergänzt die Branchenexpertise dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Was unterscheidet LEGAL+ von einer größeren Kanzlei?

Bei LEGAL+ führe ich jedes Mandat persönlich. Das klingt nach einem Allgemeinplatz, ist es aber nicht. In größeren Kanzleien wird der Mandant häufig von einem Partner akquiriert und dann an jüngere Kollegen weitergegeben. Das funktioniert bei Routinearbeit. Aber wenn ein Projekt gekippt ist und es um erhebliche Summen geht, will der Geschäftsführer wissen, wer seinen Fall tatsächlich bearbeitet. Bei mir ist die Antwort immer dieselbe: ich.

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